Alchemie
Alchemie wird in den letzten beiden Schuljahren angeboten, wenn genügend Nachfrage nach dem Fach besteht. Um dieses Wahlfach zu belegen müssen die Schüler ein Ohnegleichen in Zaubertränke und Kräuterkunde aufweisen und ein gewisses Interesse an dem Fach mitbringen, das durchaus nicht gerade als einfach zu bewerten ist. Es ist eine Mischung aus der Muggel Disziplin Chemie, Verwandlung und Zaubertränke und als solches werden auch diese Fächer in einem bestimmten Wissensstand vorausgesetzt. Allerdings gibt es dafür keine UTZ Prüfungen und auch keine Benotung, die Schüler sind aber durchaus angehalten mit Interesse und Eifer bei der Sache zu sein.Der Unterrichtsstoff
Alchemie ist ein ein Zweig der Magie, der sich auch mit antiker Wissenschaft auseinandersetzt und dabei Brücken in die wissenschaftliche Welt der Muggel schlägt. Dabei werden die Zusammensetzung und die magischen Eigenschaften der vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft genauso untersucht wie die Elementumwandlung von Substanzen und steht daher direkt mit Zaubertränke, Chemie und Verwandlung in Verbindung. Allerdings gibt es dabei auch durchaus philosophische Einflüsse, so gibt es etwa eine Interpretation dieser Studien die es als eine spirituelle Reise für den Alchemisten bezeichnet.
Während die Muggel es als Vorgänger ihrer Chemie ansehen, wird es in der magischen Gesellschaft immer noch praktiziert und gilt als eine der schwierigsten Zweige der Magie.
Spagryic ist ein Zweig der Alchemie, der sich vor allem mit Pflanzen anstatt mit den Elementen und Metallen auseinandersetzt und ebenfalls noch Anwendung findet.
Das besondere Ziel der Alchemie, die seit der Antike praktiziert wird, war stets die Verwandlung gemeiner Metalle in Gold oder Silber, die Erfindung eines Panacea, eines Heilmittels gegen jede Krankheit und die das Leben verlängern würde sowie einer Universalen Lösung, die alles auflösen würde. Zwei dieser Ziele wurden durch den berühmen französischen Alchemisten Nicholas Flamel bereits erreicht, der den Stein der Weisen und damit das Elixier des Lebens erschaffen konnte. Dabei haben Alchemisten im Laufe der Jahrzehnte sehr viel zu bahnbrechenden Erfindungen beigetragen in dem sie Erze getestet und raffiniert haben, Färbemittel, Tinte oder Kosmetika hergestellt und Essenzen und andere medizinische Substanzen hergestellt haben, ihr Verdienst ist also durchaus auch als solcher anzusehen.
Der Unterricht konzentriert sich also nicht nur auf die chemischen Eigenschaften verschiedener Substanzen und dem Studieren der vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde und Luft) sondern auch auf die Umwandlung von Substanzen (etwa Metalle zu Gold). Dabei sind auch gewisse Vorgänge in Zaubertränke, wie etwa die Herstellung eines Gegengiftes zu einem gemischten Gift nach Golpaotts Drittem Gesetz bereits chemischen und alchimistischen Prozesse. Die Schüler arbeiten also mit verschiedenen Substanzen, stellen Tränke her und beschäftigen sich mit den chemischen Eigenschaften von Substanzen, um etwa Prozesse vorauszusagen und damit noch tiefer in die Kunst des Zaubertrankbrauens sowie der Verwandlung einzutauchen, denn auch sie arbeiten nach den Gesetzen der Natur.
Buchmaterial
Fortgeschrittene Zaubertränke von Libatius Borage